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Clearstream UNO: Umsetzungscheck
Für die Migration von 6er-Konten in das künftige CEU-/CBL-Zielbild.
12 Prüffelder · Erstbewertung ca. 15 MinutenGesamtstatus: Kritische Prüffelder werden doppelt gewichtet; unbewertete Prüffelder zählen mit 0 Punkten.
Ist die Migration je Konto, Bestand und Service so weit konkretisiert, dass Zielroute, Umstellungswelle und Betriebsverantwortung eindeutig nachgewiesen werden können?
Erwartetes ErgebnisEin dokumentierter Projektstand mit klaren Lücken, Verantwortlichkeiten, Zielterminen und Nachweisen.
Red Flags anzeigen
- 6er-Konten ohne bestätigte CEU-/CBL-Zielroute
- Offene Instruktionen oder Corporate Actions ohne Cutover-Regel
- Fehlender End-to-End-Nachweis für Settlement und Asset Servicing
Prüfstand starten
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Scope und Zielbild
Fachlicher Schwerpunkt · Scope und Zielbild · 2 PrüffelderKonten, Bestände und Services vollständig auf das CEU-/CBL-Zielbild abbilden.
Konten- und Serviceinventar
Sind alle 6er-Konten einschließlich Beständen, Cash, Corporate Actions, Collateral, Tax und Trustee-Funktionen einem verantwortlichen Owner zugeordnet?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Nicht inventarisierte Nebenfunktionen werden häufig erst im Cutover sichtbar und können Bestände oder Zahlungen blockieren.
Abgestimmtes Konteninventar mit Service, Legal Entity, Markt, Bestand, Owner und Migrationswelle.
Fehlende Konten und Services ergänzen, Nutzung bestätigen und Scope durch Operations sowie Fachbereich freigeben lassen.
Projektleitung · Operations · Providersteuerung
CEU-/CBL-Zielroute
Ist je Wertpapier-, Cash-, Asset-Servicing- und Collateral-Flow entschieden, ob die künftige Verarbeitung über CEU oder CBL erfolgt, und ist das benötigte CBL-Konto spätestens bis Dezember 2026 produktionsbereit?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Ein Konto allein definiert noch keine belastbare Zielroute: T2S-fähiges EUR-Settlement über CEU, Non-EUR-Cash und nicht T2S-fähige Aktivitäten über CBL sowie OneCAS müssen zusammenpassen.
Freigegebene Routing-Matrix mit Markt, Währung, Asset-Klasse, Settlement Location, OneCAS-/Non-EUR-Service, Zielkonto, CBL-Bereitschaft und Ausnahmebehandlung.
Unklare Flows klassifizieren, das geeignete CBL-Konto benennen und Account Opening, Connectivity sowie operative Nutzbarkeit mit Clearstream und internen Product Ownern schließen.
Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung
Prozesse und Betriebsmodell
Fachlicher Schwerpunkt · Settlement und Asset Servicing · 2 PrüffelderInstruktionen, Bestände und laufende Ereignisse ohne operative Lücke überführen.
Offene Instruktionen
Sind die offiziellen, wellenspezifischen Regeln für offene, gematchte, fehlgeschlagene und nach dem Cut-off eingehende Instruktionen dokumentiert und technisch umgesetzt?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Die Behandlung ist nicht generisch: Für Wave 3 bleiben vor der Aktivierung eingegangene Börseninstruktionen auf 6er-Konten, spätere Instruktionen laufen über CEU; eine Stornierung oder Neu-Instruktion ist laut Clearstream nicht erforderlich.
Cutover-Runbook mit offizieller Wellenregel, Eingangszeitpunkt, Kontoroute, OTC-Variante, erforderlichem Position Realignment, Eskalation und Beispieltransaktionen.
Bestandsabzug durchführen, Instruktionen nach Eingang und Route clustern und die wellenspezifische Behandlung mit Gegenparteien sowie Clearstream bestätigen.
Operations · Providersteuerung
Corporate Actions und Income
Ist für OneCAS, laufende Corporate Actions, Non-EUR-Erträge, Steuern und Claims festgelegt, welches Konto und System vor und nach jeder Aktivierung führend ist?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Record Date, Ex-Date und Payment Date können verschiedene Migrationsphasen berühren; Non-EUR-Zahlungen und nicht T2S-fähige Services wechseln dabei nicht zwingend auf dieselbe Route wie das Wertpapier-Settlement.
Event-Inventar mit Stichtagen, OneCAS-Status, Währung, führendem CEU-/CBL-Konto, verantwortlichem Team und Reconciliation-Kontrolle.
Ereignisse im Migrationsfenster isolieren und für Sonderfälle eine manuelle Kontroll- und Eskalationsroute definieren.
Projektleitung · Operations · Providersteuerung
Daten und technische Anbindung
Fachlicher Schwerpunkt · Daten, Konten und Technologie · 2 PrüffelderStammdaten, Nachrichten und technische Anbindungen produktionsfähig spiegeln.
SSI und UCSA-Identifier
Sind SSIs, PSETs, Konten, UCSA-Identifier und Gegenparteizuordnungen versioniert, verteilt und technisch validiert?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Ein korrekt eröffnetes Zielkonto bleibt wirkungslos, wenn Gegenparteien oder interne Systeme weiterhin die alte Route verwenden.
Freigegebene SSI-Matrix, Gegenparteibestätigungen und positive Validierung in den relevanten Quell- und Settlement-Systemen.
Datenänderungen terminieren, Vier-Augen-Freigabe einholen und Rückbestätigung kritischer Gegenparteien nachhalten.
Operations · IT · Providersteuerung
Connectivity und Reporting
Sind Connectivity, Berechtigungen, Reporting, Vollmachten, Billing und Reconciliation für alle Zielkonten produktiv eingerichtet?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Technische Erreichbarkeit und vollständige operative Transparenz müssen vor der Bestandsmigration bestehen.
Produktionsnahe Connectivity-Tests, Berechtigungsmatrix, Reporting-Samples und abgestimmte Reconciliation-Ergebnisse.
Fehlende Berechtigungen oder Reports priorisieren und die Betriebsfähigkeit anhand eines vollständigen Tagesablaufs nachweisen.
IT · Operations · Providersteuerung
Abhängigkeiten und Provider
Fachlicher Schwerpunkt · Tax und Collateral · 2 PrüffelderSpezialservices unabhängig vom Standard-Settlement migrationsfähig machen.
Steuerdokumentation
Sind Steuerbescheinigungen, Relief-at-Source-Setups und steuerliche Kontoklassifikationen auf den Zielkonten gültig vorhanden?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Fehlende oder verspätete Steuerdokumente können Erträge, Rückerstattungen und Kundenreporting langfristig beeinträchtigen.
Zielkontenbezogene Dokumentenliste mit Gültigkeit, Freigabe und bestätigter Verarbeitung eines Testereignisses.
Dokumente duplizieren oder neu einreichen und zeitkritische Märkte mit Tax Operations sowie Clearstream eskalieren.
Operations · Providersteuerung
Collateral- und Pooling-Services
Sind GC Pooling, CmaX, Margin-, Clearing-Fund- und sonstige Collateral-Konten im Zielbild sowie im Testscope enthalten?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Collateral-Flows besitzen eigene Konten, Cut-offs und Liquiditätsabhängigkeiten und dürfen nicht aus dem Settlement-Scope abgeleitet werden.
Service-Mapping mit Konten, Pools, Gegenparteien, Cut-offs, Sicherheitenbewegungen und erfolgreich getesteten Szenarien.
Spezialkonten separat onboarden und mindestens Normalfall, Substitution, Rückgabe und Ausnahmefall testen.
Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung
Testing und Nachweise
Fachlicher Schwerpunkt · Migration und Testing · 2 PrüffelderWellen, Bestandsbewegungen und End-to-End-Verarbeitung belastbar erproben.
Wellenbezogene Readiness
Sind die gestaffelten und finalen ISIN-Listen, Konten, Börsen- und OTC-Flows sowie die offiziellen Cutover-Meilensteine je Aktivierungswelle gegen interne Bestände und Projektpläne abgeglichen?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Eine generische Projektfreigabe reicht nicht aus: Für Wave 3 werden ISIN-Listen am 13. August, 27. August und final am 10. September 2026 veröffentlicht; Umfang und Risiken können sich bis zur finalen Liste ändern.
Wellen-Dashboard mit finalem Listenstand, Scope-Delta, Bestandswert, Realignment-Bedarf, Abweichungen, Entscheidungen, Teststatus und Freigabe je Konto beziehungsweise ISIN-Gruppe.
Delta zum finalen Clearstream-Scope ermitteln und nicht zuordenbare Bestände beziehungsweise entfernte ISINs vor dem jeweiligen Freeze klären.
Projektleitung · Operations · Providersteuerung
End-to-End-Testnachweis
Wurden Settlement, Cash, Corporate Actions, Tax, Collateral, Reporting, Reconciliation und Fehlerbehandlung End-to-End getestet?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Einzeltests belegen nicht, dass der komplette Geschäftstag über System- und Organisationsgrenzen hinweg funktioniert.
Abgenommener Testkatalog mit Ergebnissen, Defects, Retests und produktionsnahen Volumen- beziehungsweise Tagesendszenarien.
Fehlende Prozessketten ergänzen und kritische Defects vor Go-/No-Go mit klarer Risikoentscheidung schließen.
Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung
Cutover und Betriebsaufnahme
Fachlicher Schwerpunkt · Cutover und Betriebsaufnahme · 2 PrüffelderEntscheidung, Fallback und Hypercare mit eindeutigen Verantwortlichkeiten absichern.
Go-/No-Go und Fallback
Sind messbare Go-/No-Go-Kriterien, Entscheidungsgremium, Fallback-Fenster und der offizielle Point of No Return je Welle vereinbart?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Nach dem Point of No Return sind Rückfallmöglichkeiten eingeschränkt; für Wave 3 ist dieser aktuell indikativ für den 10. September 2026 um 19:30 Uhr CET angekündigt.
Freigegebener Cutover-Plan mit ISIN-Freeze, Kriterien, Entscheidern, Point of No Return, Kommunikationswegen und vor diesem Zeitpunkt getesteter Fallback-Option.
Kriterien quantifizieren, den produktiven Stand von Custody Type NCSC-T, WM GD400/GD518E, OneCAS und T2S-Links prüfen und offene Risiken in eine dokumentierte Managemententscheidung überführen.
Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung
Hypercare und Exit
Sind quantitative Hypercare-Kennzahlen, tägliche Kontrollen, Eskalationsschwellen und Exit-Kriterien für jede Welle definiert?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Die technische Aktivierung ist nicht das Ende der Migration; Bestände, Fails und Asset-Servicing-Ereignisse benötigen Nachlaufkontrollen.
Hypercare-Cockpit mit Routing- und SSI-Quote, Realignment-Bestand, Fails nach Wert und Volumen, Cash-/Bestands-/Corporate-Action-Breaks, Ownern, Schwellenwerten und Exit-Freigabe.
Kontrollpunkte operationalisieren und sicherstellen, dass Daten zum Start der Hypercare automatisiert verfügbar sind.
Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung
Was jetzt entschieden und gesteuert werden muss.
Zielkontenmodell, Wellenfreigabe und verbleibende Ausnahmen je Markt verbindlich bestätigen; kritische Restlücken vor der jeweiligen Aktivierung ausdrücklich akzeptieren oder schließen.
Betroffen sind Konten, Bestände, Settlement-Routen, Asset Servicing, Cash, Tax, Collateral, Reporting und Providersteuerung zwischen CEU und CBL.
- Konten- und Serviceinventar
- CEU-/CBL-Zielroute
- Offene Instruktionen
- Konto-, Bestands- und Serviceinventar mit CEU-/CBL-Zielroute freigeben
- ISIN- und Wellen-Scope gegen Bestände, offene Instruktionen und Ereignisse abstimmen
- End-to-End-Tests, Go-/No-Go, Fallback und Hypercare nachweisen
- Custody- und Settlement Operations
- Asset Servicing, Tax und Collateral
- IT, Static Data und Clearstream-Providersteuerung
- Fachliche Freigabe des Zielkonten- und Routingmodells
- Wellenbezogene Go-/No-Go-Entscheidung
- Dokumentierte Risikoakzeptanz für nicht geschlossene Ausnahmen
- Anteil der 6er-Konten mit bestätigter CEU-/CBL-Zielroute
- Abgleichquote der In-Scope-ISINs gegen eigene Bestände
- Wert und Volumen noch ausstehender Position Realignments
- Bestätigungsquote kritischer SSIs, Tax-Dokumente und Gegenparteien
- Offene kritische Defects sowie Cash-, Bestands- und Corporate-Action-Breaks
- Versioniertes Konto-, Bestands- und Serviceinventar mit Zielroute und Owner
- Wellenbezogener Cutover-Plan einschließlich Point of No Return und Fallback
- Abgenommener End-to-End-Nachweis für Settlement, OneCAS, T2S-Security-CSD-Links, Cash, Tax und Collateral
Fachlicher Kontext und PrimärquelleEinordnung, Betroffenheit und Quelle anzeigen
Die Finalmigration ist für Mai 2027 vorgesehen, die technische Schließung der 6er-Konten für Ende Q2 2027. Das Zielbild trennt T2S-Settlement über CEU von Non-EUR- und nicht T2S-fähigen Flows über CBL.
Der Export enthält Reifegrade, Nachweise, Verantwortliche, Zieltermine und Maßnahmen.
