Zuletzt geprüft11.09.2026 · 06:47 Uhr

Finale UNO-Wave-3-ISIN-Listen und Cutover-Meilensteine bestätigt.

Prüfvermerk & Quellen
Projekt-Playbooks

Vom Signal zur konkreten Prüfung.

Relevante Veränderungen in Prüffelder, Verantwortlichkeiten und Maßnahmen übersetzen.

01
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02
Prüffelder bewerten

Reifegrad, Verantwortung und Nachweise erfassen.

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Schritt 1

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Schritt 2 · Aktiver Projektcheck

T+1: Umsetzungscheck

Ein entscheidungsorientierter Umsetzungscheck für den verkürzten Settlement-Zyklus.

12 Prüffelder · Erstbewertung ca. 15 Minuten
Noch nicht bewertet0 von 12 Prüffeldern bewertet

Gesamtstatus: Kritische Prüffelder werden doppelt gewichtet; unbewertete Prüffelder zählen mit 0 Punkten.

Zentrale Entscheidungsfrage

Kann das Institut nachweisen, dass Allokation, Bestätigung, Instruktion und Fehlerbehebung innerhalb des verkürzten Settlement-Fensters auch bei Spitzenvolumen funktionieren?

Erwartetes ErgebnisEin dokumentierter Projektstand mit klaren Lücken, Verantwortlichkeiten, Zielterminen und Nachweisen.

Red Flags anzeigen
  • Manuelle Ausnahmen ohne zeitliche Steuerung
  • Unvollständige oder unbestätigte SSIs
  • Externe Parteien ohne belastbaren Readiness-Nachweis
Prüfmodule

Prüfstand starten

Reifegrad, Verantwortlichkeit, Zieltermin und Nachweis strukturiert erfassen.

Prüfumfang12 Prüffelder
Bearbeitungsstand0 von 12

Lokal und vertraulich. Ihre Eingaben werden ausschließlich auf diesem Gerät gespeichert und nicht an uns übermittelt.

01

Scope und Zielbild

Fachlicher Schwerpunkt · Scope und Steuerung · 2 Prüffelder

Betroffene Geschäfte, Einheiten und zeitkritische Prozessketten eindeutig bestimmen.

Prüffeld01
KritischOffen

Geschäfts- und Marktscope

Sind Produkte, Märkte, Legal Entities, Kundengruppen und Ausnahmen einschließlich Fonds-, FX-, Corporate-Event- und SFT-Prozessen im T+1-Scope vollständig dokumentiert?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

T+1 betrifft nicht jeden Flow identisch; Fondsanteile und Fondsassets, FX-Funding, Corporate Events sowie Securities Lending besitzen eigene Cut-offs, Risiken und Verantwortlichkeiten.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Freigegebene Scope-Matrix mit Volumen, Wert, Settlement Location, Prozessvariante, Settlement-Zyklus, Transaktionstyp und zuständigem Owner.

Maßnahme bei Lücke

Transaktionsdaten auswerten und unklare Produkt- oder Marktzuordnungen mit Compliance, Operations und Product schließen.

Beteiligte Rollen

Projektleitung · Operations

Prüffeld02
ErgänzendOffen

Entscheidungs- und Eskalationsmodell

Sind Entscheidungen, Risiken, regulatorische Meilensteine, externe Abhängigkeiten und Eskalationen mit Termin, Owner und Gremium hinterlegt?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Viele T+1-Lücken liegen zwischen Organisationen und werden ohne zentrales Entscheidungsmodell zu spät geschlossen.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Aktuelles Decision- und Risk-Log mit der Allocation-/Confirmation-Frist 7. Dezember 2026, dem T+1-Go-live 11. Oktober 2027, Fälligkeiten, Eskalationsschwellen und Steering-Freigaben.

Maßnahme bei Lücke

Überfällige Entscheidungen priorisieren und kritische Abhängigkeiten in ein wöchentliches Readiness-Cockpit überführen.

Beteiligte Rollen

Projektleitung · Providersteuerung

02

Prozesse und Betriebsmodell

Fachlicher Schwerpunkt · Allocation und Confirmation · 2 Prüffelder

Trade-Date-Prozesse zeitlich messbar und ausnahmefähig machen.

Prüffeld03
KritischOffen

Zeitliche Prozesssteuerung

Sind Zielzeiten und Cut-offs für Trade Enrichment, Allocation, Confirmation und die Übergabe der Settlement-Instruktion je Prozessvariante definiert und produktiv messbar?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Dokumentierte Prozesse ohne messbare Zielzeiten zeigen nicht, ob der T+1-Zeitplan tatsächlich eingehalten wird.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Zeitmodell mit Eingang, Verarbeitung, Übergabe, Cut-off, Zeitzone, SLA und Performance-Daten; Allocation/Confirmation möglichst früh und spätestens 23:00 Uhr CET, CSD-Instruktion spätestens 23:59 Uhr CET am Handelstag.

Maßnahme bei Lücke

Zeitstempel verfügbar machen und Überschreitungen nach Ursache, Volumen und Gegenpartei analysieren.

Beteiligte Rollen

Projektleitung · Operations · IT

Prüffeld04
KritischOffen

Ausnahmen und Settlement-Optimierung

Sind manuelle Ausnahmen priorisiert und werden Hold & Release, Partial Settlement, Allegement, PoA sowie Auto-Collateralisation beziehungsweise Auto-Borrowing je Markt wirksam genutzt?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Unter T+1 bleibt weniger Zeit für manuelle Korrekturen; fehlende Optimierungsfunktionen verschieben Matching, erhöhen Fails und belasten Liquidität sowie Bestände.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Exception-Inventar und Markt-Matrix mit Nutzung, Konfiguration und Testnachweis der Optimierungsfunktionen, Ausnahmen, Durchlaufzeit, Verlustpotenzial und Owner.

Maßnahme bei Lücke

Top-Ursachen automatisieren, Standardflows für Partial Settlement freigeben und nicht verfügbare Funktionen durch frühere Kontrollen, klare Queues und Eskalationszeiten absichern.

Beteiligte Rollen

Projektleitung · Operations · IT

03

Daten und technische Anbindung

Fachlicher Schwerpunkt · SSI und Referenzdaten · 2 Prüffelder

Instruktionsdaten beim ersten Versand vollständig und technisch valide bereitstellen.

Prüffeld05
KritischOffen

SSI-Qualität

Sind BIC, PSET, Konten, SAFE-/PSAF-Felder und Wirksamkeitsdaten technisch validiert und versioniert?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Fehlerhafte SSI-Daten verursachen Rejects oder manuelle Rückfragen genau in dem verkürzten Korrekturfenster.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Validierungsregeln, Datenqualitätsreport, Vier-Augen-Freigaben und positive Stichproben über kritische Märkte.

Maßnahme bei Lücke

Pflichtfelder technisch erzwingen und fehlerhafte beziehungsweise veraltete SSIs vor dem T+1-Test bereinigen.

Beteiligte Rollen

Operations · IT

Prüffeld06
ErgänzendOffen

Datenherkunft und Ereignislogik

Ist nachvollziehbar, aus welchem System kritische Settlement-, Transaktionstyp- und Corporate-Event-Daten stammen und wo sie angereichert oder verändert werden?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Ohne Datenherkunft und harmonisierte Ereignislogik lassen sich Fehler bei Settlement, Market Claims, Transformations oder Buyer Protection nicht rechtzeitig beheben.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Data-Lineage für Kernfelder und Transaktionstypen sowie abgenommene Logik für Ex-/Record-Date, Market Claims, Transformations, Buyer Protection, Schnittstellenkontrollen und Datenowner.

Maßnahme bei Lücke

Kritische Felder auf Quellen, Transformationen und Kontrollen abbilden und bekannte Medienbrüche schließen.

Beteiligte Rollen

IT · Operations

04

Abhängigkeiten und Provider

Fachlicher Schwerpunkt · Externe Settlement-Kette · 2 Prüffelder

Readiness von Brokern, Custodians, CSDs und Technologiepartnern belegen.

Prüffeld07
KritischOffen

Provider-Readiness

Liegen je kritischem Dienstleister konkrete Nachweise zu Prozess, Cut-offs, Testteilnahme, Fallback, Liquidität, FX-Funding und Betriebsmodell vor?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Allgemeine Readiness-Aussagen ersetzen keinen Nachweis für den konkreten Kunden-, Markt- und Serviceumfang.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Provider-Matrix mit bestätigten Services, Cash-/Stock- und FX-Cut-offs, PvP-/Non-PvP-Route, Testterminen, offenen Punkten und benannten Eskalationskontakten.

Maßnahme bei Lücke

Fehlende Bestätigungen mit Frist anfordern und kritische Lücken in die Projektgovernance eskalieren.

Beteiligte Rollen

Projektleitung · Operations · Providersteuerung

Prüffeld08
ErgänzendOffen

Gegenparteienabstimmung

Sind Formate, Zeitpunkte, Fonds- und Wertpapierzyklen sowie Eskalationswege mit den volumenstärksten oder risikoreichsten Gegenparteien abgestimmt?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

T+1 ist ein bilateraler Prozess; interne Optimierung bleibt wirkungslos, wenn die Gegenpartei verspätet oder unvollständig liefert.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Bestätigungen der priorisierten Gegenparteien sowie für Asset Manager der Abgleich von Subscription-/Redemption-Cut-offs, NAV, Cash Forecast und Fonds-/Asset-Settlement; Messung von Matching-, Confirmation- und Fail-Quoten.

Maßnahme bei Lücke

Gegenparteien segmentieren und für Abweichungen gemeinsame Maßnahmen, SLAs oder Testfälle vereinbaren.

Beteiligte Rollen

Operations · Providersteuerung

05

Testing und Nachweise

Fachlicher Schwerpunkt · End-to-End-Testing · 2 Prüffelder

Zeitkritische Normal-, Ausnahme- und Volumenszenarien gemeinsam testen.

Prüffeld09
KritischOffen

Szenarioabdeckung

Deckt der Testkatalog Produkte, Märkte, Zeitzonen, manuelle Ausnahmen, Fails, Corporate Events, Fonds, FX, SFTs und Cross-Border-Flows ab?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Happy-Path-Tests zeigen nicht, ob der Betrieb mit verspäteten Daten, Fehlern und unterschiedlichen Marktzeiten umgehen kann.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Traceability zwischen Scope, Risiko, Testfall, Ergebnis, Defect und Retest sowie dokumentierte Peer-to-Peer-Tests oder Risikoakzeptanz, wenn eine vollständige End-to-End-Kette technisch nicht testbar ist.

Maßnahme bei Lücke

Nicht abgedeckte Hochrisikofälle ergänzen und fachliche Abnahme je Prozesskette dokumentieren.

Beteiligte Rollen

Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung

Prüffeld10
KritischOffen

Volumen und Betriebsfenster

Wurde der vollständige Ablauf mit realistischen Spitzenvolumina, Batch-Fenstern, Cash-/Bestandsprognosen, FX- und Tagesendabhängigkeiten getestet?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Ein funktionaler Einzeltest belegt nicht, dass Systeme und Teams das verkürzte Fenster unter Belastung einhalten.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Performance-Ergebnisse mit Volumen- und Liquiditätsannahmen, Laufzeiten, Intraday-Cash, Bestandsdeckung, FX-Verfügbarkeit, Engpässen, Wiederanlauf und operativer Personalplanung.

Maßnahme bei Lücke

Engpässe beseitigen oder durch Kapazität, frühere Verarbeitung und belastbare Notfallverfahren absichern.

Beteiligte Rollen

Projektleitung · Operations · IT

06

Cutover und Betriebsaufnahme

Fachlicher Schwerpunkt · Cutover und Betriebsbereitschaft · 2 Prüffelder

T+1 als dauerhaft steuerbaren Produktionsprozess etablieren.

Prüffeld11
KritischOffen

Produktives Operating Model

Sind Monitoring, Queues, Intraday-Kontrollen und Personalabdeckung für Settlement, Liquidität/FX, Corporate Events, Fondsprozesse und SFTs eingerichtet?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Die verkürzte Frist verlangt frühere Transparenz und schnellere Entscheidungen im laufenden Geschäftstag.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Produktives Kontrollcockpit mit Allocation-/Confirmation-Zeit, Instruktions- und Matching-Quote, Settlement-Effizienz, Cash-/Stock-Prognose, Runbooks, Vertretungsplan und Eskalationsübung.

Maßnahme bei Lücke

Kontrollen an Zeitfenster koppeln und kritische Rollen sowie Stellvertretungen verbindlich besetzen.

Beteiligte Rollen

Projektleitung · Operations · IT

Prüffeld12
ErgänzendOffen

Go-live und Hypercare

Sind quantitative Go-live-Kriterien, erhöhte Kontrolldichte, tägliche Entscheidungen und Exit-Kriterien für Hypercare definiert?

Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Warum relevant

Frühe Produktionsabweichungen müssen erkannt und entschieden werden, bevor sie sich als Fails oder Liquiditätsbedarf fortsetzen.

Abnahmekriterium / erwarteter Nachweis

Go-live- und Hypercare-Plan mit KPIs je Markt, Produkt und Gegenpartei, Schwellenwerten für Instruktion bis 23:59 Uhr, Matching, Fails und Liquidität, Ownern, Kommunikationswegen und Exit-Freigabe.

Maßnahme bei Lücke

Kritische KPIs vorab baselinen und Datenversorgung sowie Entscheidungsrunden testen.

Beteiligte Rollen

Projektleitung · Operations · Providersteuerung

Management- und Entscheidungssicht

Was jetzt entschieden und gesteuert werden muss.

Bewertung ausstehend0% bewertet
Erforderliche Managemententscheidung

T+1-Scope, Zielbetriebsmodell und priorisierte Automatisierungsmaßnahmen freigeben sowie nicht beherrschte manuelle Ausnahmen mit Owner und Frist eskalieren.

Auswirkung auf das Institut

Betroffen sind Front-to-Back-Prozesszeiten, Allocation, Confirmation, SSIs, Funding, Settlement, Corporate Events, Securities Lending sowie externe Broker-, CSD- und Custody-Ketten.

Aktuelle Top-Risiken
  • Geschäfts- und Marktscope
  • Zeitliche Prozesssteuerung
  • Ausnahmen und Settlement-Optimierung
Kritischer Pfad
  1. Transaktions- und Ausnahmevolumen baselinen und zeitkritische Prozessketten bestimmen
  2. Externe Readiness, SSIs, Funding und operative Cut-offs bestätigen
  3. Gemeinsame End-to-End- und Volumentests bis zur produktiven Abnahme durchführen
Ressourcen und Kapazität
  • Middle Office und Settlement Operations
  • IT, Datenmanagement und Testmanagement
  • Treasury, Provider- und Gegenparteisteuerung
Freigaben und Risikoakzeptanz
  • Freigabe des T+1-Zielbetriebsmodells
  • Priorisierung von Automatisierung und Kapazitätsmaßnahmen
  • Go-live-Freigabe auf Basis messbarer Readiness-KPIs
Messbare Management-KPIs
  • Allocation- und Confirmation-Quote bis 23:00 Uhr CET am Handelstag
  • Quote der Settlement-Instruktionen beim CSD bis 23:59 Uhr CET
  • Matching-Quote am Handelstag und Settlement-Effizienz am Intended Settlement Date
  • Manuelle Ausnahmequote und durchschnittliche Lösungsdauer
  • Bestätigte Liquiditäts-, FX- und Securities-Lending-Readiness je kritischem Markt
Mindestnachweise vor einer Entscheidung
  • Freigegebene End-to-End-Flow-Matrix nach Markt, Produkt, Gegenpartei und Settlement Route
  • Zeitstempelbasierte Baseline für Allocation, Confirmation, Matching, Funding und Settlement
  • Abgenommene Tests einschließlich dokumentierter Testlücken und formaler Risikoakzeptanz

Die Managementsicht wird aus dem fachlichen Prüfstand abgeleitet. Sie ersetzt keine institutsinterne Risikoentscheidung oder formale Freigabe.

Fachlicher Kontext und PrimärquelleEinordnung, Betroffenheit und Quelle anzeigen
Warum relevant

Die Verkürzung des Settlement-Zyklus reduziert den Korrekturspielraum. Entscheidend sind zeitnahe Allocations, Confirmations, vollständige SSIs und eine testfähige externe Settlement-Kette.

Middle OfficeSettlementTreasuryITProvider
EU T+1 · Checklisten, Handbook & Testing Plan
Abschluss · Dokumentierbarer Prüfstand0 von 12 Prüffeldern bewertet

Der Export enthält Reifegrade, Nachweise, Verantwortliche, Zieltermine und Maßnahmen.