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T+1: Umsetzungscheck
Ein entscheidungsorientierter Umsetzungscheck für den verkürzten Settlement-Zyklus.
12 Prüffelder · Erstbewertung ca. 15 MinutenGesamtstatus: Kritische Prüffelder werden doppelt gewichtet; unbewertete Prüffelder zählen mit 0 Punkten.
Kann das Institut nachweisen, dass Allokation, Bestätigung, Instruktion und Fehlerbehebung innerhalb des verkürzten Settlement-Fensters auch bei Spitzenvolumen funktionieren?
Erwartetes ErgebnisEin dokumentierter Projektstand mit klaren Lücken, Verantwortlichkeiten, Zielterminen und Nachweisen.
Red Flags anzeigen
- Manuelle Ausnahmen ohne zeitliche Steuerung
- Unvollständige oder unbestätigte SSIs
- Externe Parteien ohne belastbaren Readiness-Nachweis
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Reifegrad, Verantwortlichkeit, Zieltermin und Nachweis strukturiert erfassen.
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Scope und Zielbild
Fachlicher Schwerpunkt · Scope und Steuerung · 2 PrüffelderBetroffene Geschäfte, Einheiten und zeitkritische Prozessketten eindeutig bestimmen.
Geschäfts- und Marktscope
Sind Produkte, Märkte, Legal Entities, Kundengruppen und Ausnahmen einschließlich Fonds-, FX-, Corporate-Event- und SFT-Prozessen im T+1-Scope vollständig dokumentiert?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
T+1 betrifft nicht jeden Flow identisch; Fondsanteile und Fondsassets, FX-Funding, Corporate Events sowie Securities Lending besitzen eigene Cut-offs, Risiken und Verantwortlichkeiten.
Freigegebene Scope-Matrix mit Volumen, Wert, Settlement Location, Prozessvariante, Settlement-Zyklus, Transaktionstyp und zuständigem Owner.
Transaktionsdaten auswerten und unklare Produkt- oder Marktzuordnungen mit Compliance, Operations und Product schließen.
Projektleitung · Operations
Entscheidungs- und Eskalationsmodell
Sind Entscheidungen, Risiken, regulatorische Meilensteine, externe Abhängigkeiten und Eskalationen mit Termin, Owner und Gremium hinterlegt?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Viele T+1-Lücken liegen zwischen Organisationen und werden ohne zentrales Entscheidungsmodell zu spät geschlossen.
Aktuelles Decision- und Risk-Log mit der Allocation-/Confirmation-Frist 7. Dezember 2026, dem T+1-Go-live 11. Oktober 2027, Fälligkeiten, Eskalationsschwellen und Steering-Freigaben.
Überfällige Entscheidungen priorisieren und kritische Abhängigkeiten in ein wöchentliches Readiness-Cockpit überführen.
Projektleitung · Providersteuerung
Prozesse und Betriebsmodell
Fachlicher Schwerpunkt · Allocation und Confirmation · 2 PrüffelderTrade-Date-Prozesse zeitlich messbar und ausnahmefähig machen.
Zeitliche Prozesssteuerung
Sind Zielzeiten und Cut-offs für Trade Enrichment, Allocation, Confirmation und die Übergabe der Settlement-Instruktion je Prozessvariante definiert und produktiv messbar?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Dokumentierte Prozesse ohne messbare Zielzeiten zeigen nicht, ob der T+1-Zeitplan tatsächlich eingehalten wird.
Zeitmodell mit Eingang, Verarbeitung, Übergabe, Cut-off, Zeitzone, SLA und Performance-Daten; Allocation/Confirmation möglichst früh und spätestens 23:00 Uhr CET, CSD-Instruktion spätestens 23:59 Uhr CET am Handelstag.
Zeitstempel verfügbar machen und Überschreitungen nach Ursache, Volumen und Gegenpartei analysieren.
Projektleitung · Operations · IT
Ausnahmen und Settlement-Optimierung
Sind manuelle Ausnahmen priorisiert und werden Hold & Release, Partial Settlement, Allegement, PoA sowie Auto-Collateralisation beziehungsweise Auto-Borrowing je Markt wirksam genutzt?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Unter T+1 bleibt weniger Zeit für manuelle Korrekturen; fehlende Optimierungsfunktionen verschieben Matching, erhöhen Fails und belasten Liquidität sowie Bestände.
Exception-Inventar und Markt-Matrix mit Nutzung, Konfiguration und Testnachweis der Optimierungsfunktionen, Ausnahmen, Durchlaufzeit, Verlustpotenzial und Owner.
Top-Ursachen automatisieren, Standardflows für Partial Settlement freigeben und nicht verfügbare Funktionen durch frühere Kontrollen, klare Queues und Eskalationszeiten absichern.
Projektleitung · Operations · IT
Daten und technische Anbindung
Fachlicher Schwerpunkt · SSI und Referenzdaten · 2 PrüffelderInstruktionsdaten beim ersten Versand vollständig und technisch valide bereitstellen.
SSI-Qualität
Sind BIC, PSET, Konten, SAFE-/PSAF-Felder und Wirksamkeitsdaten technisch validiert und versioniert?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Fehlerhafte SSI-Daten verursachen Rejects oder manuelle Rückfragen genau in dem verkürzten Korrekturfenster.
Validierungsregeln, Datenqualitätsreport, Vier-Augen-Freigaben und positive Stichproben über kritische Märkte.
Pflichtfelder technisch erzwingen und fehlerhafte beziehungsweise veraltete SSIs vor dem T+1-Test bereinigen.
Operations · IT
Datenherkunft und Ereignislogik
Ist nachvollziehbar, aus welchem System kritische Settlement-, Transaktionstyp- und Corporate-Event-Daten stammen und wo sie angereichert oder verändert werden?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Ohne Datenherkunft und harmonisierte Ereignislogik lassen sich Fehler bei Settlement, Market Claims, Transformations oder Buyer Protection nicht rechtzeitig beheben.
Data-Lineage für Kernfelder und Transaktionstypen sowie abgenommene Logik für Ex-/Record-Date, Market Claims, Transformations, Buyer Protection, Schnittstellenkontrollen und Datenowner.
Kritische Felder auf Quellen, Transformationen und Kontrollen abbilden und bekannte Medienbrüche schließen.
IT · Operations
Abhängigkeiten und Provider
Fachlicher Schwerpunkt · Externe Settlement-Kette · 2 PrüffelderReadiness von Brokern, Custodians, CSDs und Technologiepartnern belegen.
Provider-Readiness
Liegen je kritischem Dienstleister konkrete Nachweise zu Prozess, Cut-offs, Testteilnahme, Fallback, Liquidität, FX-Funding und Betriebsmodell vor?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Allgemeine Readiness-Aussagen ersetzen keinen Nachweis für den konkreten Kunden-, Markt- und Serviceumfang.
Provider-Matrix mit bestätigten Services, Cash-/Stock- und FX-Cut-offs, PvP-/Non-PvP-Route, Testterminen, offenen Punkten und benannten Eskalationskontakten.
Fehlende Bestätigungen mit Frist anfordern und kritische Lücken in die Projektgovernance eskalieren.
Projektleitung · Operations · Providersteuerung
Gegenparteienabstimmung
Sind Formate, Zeitpunkte, Fonds- und Wertpapierzyklen sowie Eskalationswege mit den volumenstärksten oder risikoreichsten Gegenparteien abgestimmt?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
T+1 ist ein bilateraler Prozess; interne Optimierung bleibt wirkungslos, wenn die Gegenpartei verspätet oder unvollständig liefert.
Bestätigungen der priorisierten Gegenparteien sowie für Asset Manager der Abgleich von Subscription-/Redemption-Cut-offs, NAV, Cash Forecast und Fonds-/Asset-Settlement; Messung von Matching-, Confirmation- und Fail-Quoten.
Gegenparteien segmentieren und für Abweichungen gemeinsame Maßnahmen, SLAs oder Testfälle vereinbaren.
Operations · Providersteuerung
Testing und Nachweise
Fachlicher Schwerpunkt · End-to-End-Testing · 2 PrüffelderZeitkritische Normal-, Ausnahme- und Volumenszenarien gemeinsam testen.
Szenarioabdeckung
Deckt der Testkatalog Produkte, Märkte, Zeitzonen, manuelle Ausnahmen, Fails, Corporate Events, Fonds, FX, SFTs und Cross-Border-Flows ab?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Happy-Path-Tests zeigen nicht, ob der Betrieb mit verspäteten Daten, Fehlern und unterschiedlichen Marktzeiten umgehen kann.
Traceability zwischen Scope, Risiko, Testfall, Ergebnis, Defect und Retest sowie dokumentierte Peer-to-Peer-Tests oder Risikoakzeptanz, wenn eine vollständige End-to-End-Kette technisch nicht testbar ist.
Nicht abgedeckte Hochrisikofälle ergänzen und fachliche Abnahme je Prozesskette dokumentieren.
Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung
Volumen und Betriebsfenster
Wurde der vollständige Ablauf mit realistischen Spitzenvolumina, Batch-Fenstern, Cash-/Bestandsprognosen, FX- und Tagesendabhängigkeiten getestet?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Ein funktionaler Einzeltest belegt nicht, dass Systeme und Teams das verkürzte Fenster unter Belastung einhalten.
Performance-Ergebnisse mit Volumen- und Liquiditätsannahmen, Laufzeiten, Intraday-Cash, Bestandsdeckung, FX-Verfügbarkeit, Engpässen, Wiederanlauf und operativer Personalplanung.
Engpässe beseitigen oder durch Kapazität, frühere Verarbeitung und belastbare Notfallverfahren absichern.
Projektleitung · Operations · IT
Cutover und Betriebsaufnahme
Fachlicher Schwerpunkt · Cutover und Betriebsbereitschaft · 2 PrüffelderT+1 als dauerhaft steuerbaren Produktionsprozess etablieren.
Produktives Operating Model
Sind Monitoring, Queues, Intraday-Kontrollen und Personalabdeckung für Settlement, Liquidität/FX, Corporate Events, Fondsprozesse und SFTs eingerichtet?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Die verkürzte Frist verlangt frühere Transparenz und schnellere Entscheidungen im laufenden Geschäftstag.
Produktives Kontrollcockpit mit Allocation-/Confirmation-Zeit, Instruktions- und Matching-Quote, Settlement-Effizienz, Cash-/Stock-Prognose, Runbooks, Vertretungsplan und Eskalationsübung.
Kontrollen an Zeitfenster koppeln und kritische Rollen sowie Stellvertretungen verbindlich besetzen.
Projektleitung · Operations · IT
Go-live und Hypercare
Sind quantitative Go-live-Kriterien, erhöhte Kontrolldichte, tägliche Entscheidungen und Exit-Kriterien für Hypercare definiert?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Frühe Produktionsabweichungen müssen erkannt und entschieden werden, bevor sie sich als Fails oder Liquiditätsbedarf fortsetzen.
Go-live- und Hypercare-Plan mit KPIs je Markt, Produkt und Gegenpartei, Schwellenwerten für Instruktion bis 23:59 Uhr, Matching, Fails und Liquidität, Ownern, Kommunikationswegen und Exit-Freigabe.
Kritische KPIs vorab baselinen und Datenversorgung sowie Entscheidungsrunden testen.
Projektleitung · Operations · Providersteuerung
Was jetzt entschieden und gesteuert werden muss.
T+1-Scope, Zielbetriebsmodell und priorisierte Automatisierungsmaßnahmen freigeben sowie nicht beherrschte manuelle Ausnahmen mit Owner und Frist eskalieren.
Betroffen sind Front-to-Back-Prozesszeiten, Allocation, Confirmation, SSIs, Funding, Settlement, Corporate Events, Securities Lending sowie externe Broker-, CSD- und Custody-Ketten.
- Geschäfts- und Marktscope
- Zeitliche Prozesssteuerung
- Ausnahmen und Settlement-Optimierung
- Transaktions- und Ausnahmevolumen baselinen und zeitkritische Prozessketten bestimmen
- Externe Readiness, SSIs, Funding und operative Cut-offs bestätigen
- Gemeinsame End-to-End- und Volumentests bis zur produktiven Abnahme durchführen
- Middle Office und Settlement Operations
- IT, Datenmanagement und Testmanagement
- Treasury, Provider- und Gegenparteisteuerung
- Freigabe des T+1-Zielbetriebsmodells
- Priorisierung von Automatisierung und Kapazitätsmaßnahmen
- Go-live-Freigabe auf Basis messbarer Readiness-KPIs
- Allocation- und Confirmation-Quote bis 23:00 Uhr CET am Handelstag
- Quote der Settlement-Instruktionen beim CSD bis 23:59 Uhr CET
- Matching-Quote am Handelstag und Settlement-Effizienz am Intended Settlement Date
- Manuelle Ausnahmequote und durchschnittliche Lösungsdauer
- Bestätigte Liquiditäts-, FX- und Securities-Lending-Readiness je kritischem Markt
- Freigegebene End-to-End-Flow-Matrix nach Markt, Produkt, Gegenpartei und Settlement Route
- Zeitstempelbasierte Baseline für Allocation, Confirmation, Matching, Funding und Settlement
- Abgenommene Tests einschließlich dokumentierter Testlücken und formaler Risikoakzeptanz
Fachlicher Kontext und PrimärquelleEinordnung, Betroffenheit und Quelle anzeigen
Die Verkürzung des Settlement-Zyklus reduziert den Korrekturspielraum. Entscheidend sind zeitnahe Allocations, Confirmations, vollständige SSIs und eine testfähige externe Settlement-Kette.
Der Export enthält Reifegrade, Nachweise, Verantwortliche, Zieltermine und Maßnahmen.
