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Migrationsbereitschaft
Für Verwahrstellen-, Lagerstellen- und Marktlink-Migrationen.
12 Prüffelder · Erstbewertung ca. 15 MinutenGesamtstatus: Kritische Prüffelder werden doppelt gewichtet; unbewertete Prüffelder zählen mit 0 Punkten.
Kann der vollständige Bestand einschließlich offener Instruktionen und Ereignisse ohne Verlust von Kontrolle, Datenqualität oder Gegenparteifähigkeit auf die neue Lagerstelle überführt werden?
Erwartetes ErgebnisEin dokumentierter Projektstand mit klaren Lücken, Verantwortlichkeiten, Zielterminen und Nachweisen.
Red Flags anzeigen
- Nicht abgestimmter ISIN- oder Bestandsscope
- Offene Instruktionen ohne eindeutige Behandlung
- Fallback ohne getestete technische und operative Route
Prüfstand starten
Reifegrad, Verantwortlichkeit, Zieltermin und Nachweis strukturiert erfassen.
Lokal und vertraulich. Ihre Eingaben werden ausschließlich auf diesem Gerät gespeichert und nicht an uns übermittelt.
Scope und Zielbild
Fachlicher Schwerpunkt · Zielbetriebsmodell und Migrationsscope · 2 PrüffelderRollen im Zielmodell sowie Instrumente, Bestände, Services und technische Routen vollständig abgrenzen.
Zielbetriebsmodell, ISIN- und Serviceumfang
Sind Zielbetriebsmodell, Rollen und der Scope auf ISIN-, Common-Code-, Markt-, Konto-, Kunden- und Servicerouten-Ebene bestätigt?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Ein technischer Zielweg ohne eindeutige Betriebsverantwortung sowie aggregierte Bestandszahlen verdecken Services und Sonderbestände mit eigener Migrationsbehandlung.
Freigegebenes Target Operating Model mit RACI sowie Scope-Datei mit Instrument, Bestand, Lagerstelle, Konto, Service, Alt-/Zielroute, Restriktion und Owner.
Rollenlücken und Abweichungen zwischen Provider-, Depot- und Projektdaten auflösen; Zielmodell und finalen Scope gemeinsam versionieren.
Projektleitung · Operations · Providersteuerung
Sonderbestände, Lending und Collateral
Sind gesperrte, verpfändete, verliehene, steuerlich besondere, registrierte oder nicht fungible Bestände einschließlich Collateral-Zweck separat geplant?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Lending, Pfandrechte, Sicherheitenzwecke und registrierte Bestände folgen häufig nicht der Standardroute und gefährden Anspruchskontinuität, Vollständigkeit sowie Termin.
Exception-Liste mit Bestand, Rechts-/Sicherheitenstatus, Recall- oder Freigabebedarf, Übertragungsoption, Zustimmung, Termin und Entscheidung.
Recalls, Freigaben, alternative Route oder bewusste Restbestandsstrategie festlegen und wirtschaftliche Ansprüche nachverfolgen.
Projektleitung · Operations · Providersteuerung
Prozesse und Betriebsmodell
Fachlicher Schwerpunkt · Offene Geschäfte und Ereignisse · 2 PrüffelderIn-flight-Transaktionen und Corporate Actions kontrolliert durch den Cutover führen.
Offene Settlement-Instruktionen
Sind offene, gematchte, partielle und fehlgeschlagene Instruktionen nach Status und Cutover-Behandlung klassifiziert?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Offene Instruktionen können nach dem Lagerstellenwechsel auf einer nicht mehr gültigen Route verbleiben.
Statusbasierte Treatment-Matrix mit Cancel, Re-Instruktion, Weiterverarbeitung, Cut-off und Gegenparteikommunikation.
Instruktionsbestand vor Freeze analysieren und kritische Fälle mit Gegenpartei sowie Provider abstimmen.
Operations · Providersteuerung
Corporate Actions, registrierte Titel und Voting
Sind Ereignisse, registrierte Titel, General Meetings und Voting im Migrationsfenster nach Stichtag, Anspruch und führender Lagerstelle bewertet?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Zahlungen, Wahlrechte, Registrierungen, Claims und Stimmrechte können auf alter und neuer Route entstehen und dadurch doppelt oder gar nicht verarbeitet werden.
Event- und Voting-Kalender mit Record/Ex/Payment Date, Wahlfrist, Registrierung, Claims-Prozess, Reconciliation, Owner und manueller Kontrollroute.
Kritische Ereignisse und registrierte Titel isolieren; Bestände, Ansprüche, Zahlungen und Stimmrechte bis zum Abschluss nachverfolgen.
Projektleitung · Operations · Providersteuerung
Daten und technische Anbindung
Fachlicher Schwerpunkt · Daten und Nachrichten · 2 PrüffelderNeue Settlement-Routen in Stammdaten und Schnittstellen konsistent verankern.
SSI und PSET
Sind neue SSIs, PSETs, Konten und Lagerstellenkennzeichen mit Wirksamkeitsdatum freigegeben und verteilt?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Unterschiedliche Aktivierungszeitpunkte zwischen Systemen und Gegenparteien führen unmittelbar zu Rejects und Fails.
Versionierte SSI-Matrix, Change-Tickets, technische Validierung und Rückbestätigung kritischer Gegenparteien.
Aktivierungsplan synchronisieren und produktive Nutzung anhand ausgewählter Transaktionen kontrollieren.
Operations · IT · Providersteuerung
Nachrichten, Reporting und Kapazität
Sind Formate, Routing, Statusmeldungen, Reporting, Reconciliation sowie Volumen- und Laufzeitkapazität für die neue Lagerstelle geprüft?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Ein erfolgreicher Bestandsübertrag beweist weder vollständige laufende Verarbeitung noch ausreichende Kapazität bei Peak-Volumen und Ausnahmefällen.
End-to-End-Nachrichtenfluss mit positiven und negativen Statusmeldungen, Reports, abgestimmter Reconciliation sowie Volumen-, Queue- und Batch-Nachweis.
Fehlende Varianten und Reports ergänzen; produktionsnahe Peak-Mengen, manuelle Kapazität und Eskalationszeiten testen.
IT · Operations · Providersteuerung
Abhängigkeiten und Provider
Fachlicher Schwerpunkt · Provider und Gegenparteien · 2 PrüffelderAlle externen Parteien auf dieselbe Cutover- und Zielroutenlogik verpflichten.
Provider-, Vertrags- und SLA-Nachweis
Sind Leistungen, Konten, Cut-offs, Testfähigkeit, Verantwortungen, Preise, Verträge und SLAs von neuem sowie abgebendem Provider verbindlich bestätigt?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Projektpräsentationen ersetzen keine servicebezogene Readiness für den konkreten Kunden- und Marktscope.
Unterzeichnetes beziehungsweise freigegebenes Leistungs- und Vertragsmapping mit Konten, SLA/KPI, Preisen, Ansprechpartnern, Testresultaten, offenen Punkten und Fallback.
Lücken mit Frist und Eskalation versehen und vor Go-/No-Go schriftlich schließen.
Projektleitung · Operations · Providersteuerung
Kunden-, Gegenpartei- und Meldekommunikation
Sind Gegenparteien, Kunden und zuständige Kontrollfunktionen informiert sowie erforderliche Zustimmungen, Meldungen und Umsetzungsbestätigungen eingeholt?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Versandte Kommunikation belegt weder Zustimmung, regulatorische Erfüllung, Stammdatenänderung noch produktive Nutzung.
Kommunikations- und Pflichtenmatrix mit Empfänger, Rechtsgrund, Frist, Zustimmung/Meldung, Umsetzungs- und Testbestätigung sowie offenem Restbestand.
Nicht bestätigte Parteien risikobasiert nachhalten; Rechts-/Compliance-Lücken und alternative Kontakt- oder Instruktionswege vor Go-live entscheiden.
Operations · Providersteuerung
Testing und Nachweise
Fachlicher Schwerpunkt · Cutover und Fallback · 2 PrüffelderMigration als zeitlich und organisatorisch steuerbare Entscheidung vorbereiten.
Integriertes Cutover-Runbook
Enthält das Runbook Freeze, Übertrag, Validierung, Freigabe, Kommunikation, Wiederanlauf sowie Schicht-, Stellvertreter- und Kapazitätsplanung mit eindeutigen Ownern?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Getrennte Fach- und IT-Pläne erzeugen Lücken an Übergaben und Entscheidungspunkten.
Minutengenaues integriertes Runbook mit Abhängigkeiten, Nachweisen, Entscheidern, Kontaktmatrix, Personalabdeckung und Kapazitätsannahmen.
Runbook in einem Rehearsal durchspielen und unrealistische Laufzeiten oder unklare Übergaben korrigieren.
Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung
Fallback und Go-/No-Go
Sind messbare Go-/No-Go-Kriterien, Rückfalloption, letztmöglicher Entscheidungszeitpunkt und Datenkonsistenz bei Abbruch nachweislich beherrscht?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Ein Fallback ist nur belastbar, wenn technische Route, Bestandsstatus und Kommunikationsfolge getestet sind.
Getestetes Fallback-Szenario und Decision Pack mit Scope-Abdeckung, Testpassquote, Defects, offenen Instruktionen/Ereignissen, Breaks, Rückfalldauer und Restrisikoakzeptanz.
Nicht reversible Schritte markieren und für jede Phase eine realistische Abbruch- oder Fortsetzungsentscheidung definieren.
Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung
Cutover und Betriebsaufnahme
Fachlicher Schwerpunkt · Hypercare und Abschluss · 2 PrüffelderBestände, Fails und Ereignisse bis zur stabilen Betriebsübernahme kontrollieren.
Bestands- und Cash-Reconciliation
Sind Soll-/Ist-Kontrollen für Bestand, Cash, Pending Transactions und Ereignisse vor sowie nach Migration definiert?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Technische Erfolgsmeldungen reichen nicht aus, um Vollständigkeit und wirtschaftliche Richtigkeit zu bestätigen.
Abgestimmte Reconciliation mit Toleranzen, Break-Ownern, Eskalationszeiten und finaler fachlicher Freigabe.
Kontrollen automatisieren und ungeklärte Differenzen vor Exit aus Hypercare vollständig entscheiden.
Operations · IT
Stabilisierung und Exit
Sind Hypercare-KPIs, tägliche Entscheidungsrunden und messbare Exit-Kriterien vereinbart?
Prüflogik und erwarteten Nachweis anzeigen
Migrationen erzeugen Nachlaufrisiken, die erst bei Settlement, Zahlung oder Ereignisverarbeitung sichtbar werden.
Hypercare-Cockpit mit Fail-Quote, Breaks, Events, Incidents, SLA, Trend und dokumentierter Exit-Entscheidung.
Schwellenwerte und Mindestbeobachtungszeitraum definieren und den Übergang in Linie formal abnehmen.
Projektleitung · Operations · IT · Providersteuerung
Was jetzt entschieden und gesteuert werden muss.
Zielbetriebsmodell, Migrationsscope, Cutover-Strategie und zulässige Restbestände freigeben; offene Provider-, Gegenpartei-, Kunden- oder Meldeanforderungen vor Go-live entscheiden.
Betroffen sind Bestände, Lagerstellen, Konten, Settlement, Corporate Actions, SSIs, Nachrichten, Reconciliation und Kunden- beziehungsweise Gegenparteikommunikation.
- Zielbetriebsmodell, ISIN- und Serviceumfang
- Offene Settlement-Instruktionen
- Corporate Actions, registrierte Titel und Voting
- Zielbetriebsmodell sowie ISIN-, Konto-, Kunden- und Servicescope zwischen Institut und Providern abstimmen
- Offene Geschäfte, Ereignisse, Datenänderungen, Verträge und externe Kommunikation absichern
- Cutover, Kapazität, Fallback, Bestandsabgleich und Hypercare anhand messbarer Kriterien abnehmen
- Custody- und Migration Management
- Settlement, Corporate Actions und Static Data
- IT, Providersteuerung und Kundenkommunikation
- Freigabe von Scope, Zielbetriebs- und Zielverwahrmodell
- Go-/No-Go einschließlich Fallback-Fähigkeit und dokumentierter Restrisikoakzeptanz
- Formale Abnahme des Bestands- und Kontrollübergangs
- Anteil des freigegebenen Scopes mit Zielroute, Owner und Übertragungsstatus
- Bestätigungsquote kritischer Konten, SSIs, Provider und Gegenparteien
- Offene Instruktionen, Corporate Actions sowie Settlement- und Cash-Breaks
- Testpassquote je Prozesskette und offene Severity-1-/2-Defects
- Fallback-Dauer gegenüber letztmöglichem Rückfallzeitpunkt
- Freigegebenes Target Operating Model einschließlich Rollen, Verträgen und Restservices
- Abgestimmte Treatment-Matrix für Bestände, offene Geschäfte und Ereignisse
- Integriertes Cutover-, Fallback- und Hypercare-Runbook mit Opening Reconciliation
- Euronext Securities Milan · Market Notice MN_07/2026 · 08.09.2026 ↗
- Euronext Securities · European Offering ↗
- Euronext Securities · Client-Test- und Readiness-Dokumentation ↗
- Clearstream · SIX-SIS-Migrationsverfahren ↗
- Clearstream · Physische Bestände über SIX SIS ↗
- SIX · Konsolidierung des digitalen CSD in SIX SIS ↗
Fachlicher Kontext und PrimärquelleEinordnung, Betroffenheit und Quelle anzeigen
Eine Marktlink- oder Lagerstellenmigration verändert nicht nur die technische Route. Offene Instruktionen, Kapitalmaßnahmen, Cut-offs, SSIs und Neu-Instruktionen benötigen einen gemeinsamen Cutover-Plan.
Der Export enthält Reifegrade, Nachweise, Verantwortliche, Zieltermine und Maßnahmen.
